Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
 Universitätsmedizin Leipzig

ADHS

Leiterin : Priv.-Doz. Dr. med. Maria Strauß                          

Kontakt

Anschrift: Universitätsklinikum Leipzig AöR
Department für Psychische Gesundheit
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Semmelweisstraße 10, HAUS 13, 04103 Leipzig
Telefon: +49 (0)341-9724334
Fax: +49 (0)341-9724509
E-Mail: Maria.Strauss@medizin.uni-leipzig.de

Forschungsschwerpunkte:

  • Prädiktion ADHS-spezifischer Behandlung
  • Untersuchung der ZNS-Arousal-Regulation bei ADHS-Patienten
  • Bildgebende Verfahren bei Adulter ADHS
  • Klinische Differenzierung zwischen ADHS und anderen psychiatrischen Erkrankungen

Aktuelle Projekte:

1. VIP-ADHS-Studie "Vigilanzregulation als Prädiktor der Response auf Psychostimulanzien bei adulten Patienten mit ADHS"
Basierend auf der Hypothese, dass eine instabile Vigilanzregulation ein pathogenetischer Faktor bei Patienten mit ADHS ist, ist das Ziel dieser Studie zu untersuchen ob die EEG- Vigilanzregulation bei adulten ADHS Patienten ein Prädiktor für das Ansprechen auf eine Behandlung mit Psychostimulanzien ist. Zu diesem Zwecke wird die EEG-Vigilanzregulation computergestützt mittels des VIGALL-Algorithmus vor und nach einer gewichtsadaptierten Medikation mit retardiertem Methylphenidat bei adulten ADHS-Patienten untersucht. Unter der Leitung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig (Direktor: Prof. Dr. med. U. Hegerl) wird diese multizentrische Studie aktuell in 8 Zentren bundesweit durchgeführt. Die Rekrutierung ist abgeschlossen.

Ansprechpartnerin:
OÄ PD Dr. med. Maria Strauß

Mitarbeiter:
Dr. rer. nat. Madlen Paucke, wissenschaftliche Mitarbeiterin

2. ADHS-PET-MRT: In-vivo Darstellung und Quantifizierung der zentralen Norepinephrin-Transporter (NET) mittels [11C]MRB-Positronen-Emissions-Tomographie (PET)/Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) in Bezug zu neuropsychologischen Parametern bei adulten Patienten mit Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung ist eine häufige Erkrankung mit Beginn im frühen Kindesalter und ist klinisch charakterisiert durch die Kernsymptome Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und motorischer Hyperaktivität.
Ätiologisch gehen wir von einer multifaktoriellen Genese mit neuroanatomischen, neurochemischen und genetischen Komponenten aus. Hierbei ist die Rolle von Dopamin und Noradrenalin in der Pathophysiologie und Behandlung von ADHS bislang nicht abschließend geklärt.
Das Ziel dieser Studie ist eine in-vivo-Darstellung und Quantifizierung der zentralen Norepinephrin-Transporter (NET)-Verfügbarkeit mittels PET-MRT bei adulten Patienten mit ADHS im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden. Im speziellen soll ein Vergleich mit gesunden Kontrollprobanden der NET-Verfügbarkeit in bestimmten, für die Response-Inhibition und Impuls-Modulation relevanten Hirnregionen (z.B. präfrontaler Kortex) erfolgen und in Beziehung zur für die Response-Inhibition und Impuls-Modulation relevanten Hirnregionen (z.B. präfrontaler Kortex) erfolgen und in Beziehung zur kognitiven Leistungsfähigkeit gesetzt werden. Die Untersuchung erfolgt in Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Leipzig (Direktor Prof. Dr. med. Osama Sabri) und wird durch die Roland Ernst Stiftung für Gesundheitswesen gefördert.
Die Studie befindet sich in der Rekrutierungsphase.

Mitarbeiter:
Dr. med. Christine Ulke, Studienärztin/wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dr. rer. med. Jue Huang, wissenschaftliche Mitarbeiterin

3. Aufmerksamkeitsleistung und ZNS-Arousalregulation bei Adulten Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Mitarbeiter:
Tetyana Stark, M.Sc., Doktorandin/wissenschaftliche Mitarbeiterin

 
Letzte Änderung: 19.06.2018, 09:09 Uhr
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