Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
 Universitätsmedizin Leipzig

Vigilanzregulation als Responseprädiktor für antidepressive Pharmakotherapie (VIRAP)

Projektmitarbeiter

Dr. F.M. Schmidt, Prof. Dr. U. Hegerl, Dr. C. Sander

Hintergrund

Responseraten von unter 50% bei mit Antidepressiva behandelten Patienten mit unipolaren Depressionen führen zu der Suche nach Prädiktoren für das Ansprechen oder Scheitern einer antidepressiven Behandlung. Die Vigilanzregulation, die sich mittels des Vigilanz Algorithmus Leipzig (VIGALL) im EEG bestimmen lässt, weist bei depressiven Patienten nachweisbare signifikante und replizierbare Veränderungen im Sinne einer hyperstabilen Vigilanzregulation auf http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21722018.

Zielstellung

Ziel des Projekts ist die Untersuchung, ob die EEG-basierte Vigilanzregulation depressiver Patienten einen Hinweis auf die Response oder Remission nach einer 4-wöchigen standardisierten antidepressiven Pharmakotherapie liefert. Im unmedizierten (Antidepressiva-nativen) Zustand (T1), 2 Wochen (T2) sowie 4 Wochen nach Behandlungsbeginn (T3) erfolgt die Erhebung der depressive Symptomatik mittels Fremd- und Selbstratings. Die Untersuchung wird komplettiert durch ganzzeitige Aktometrie, Serumparameterbestimmung und IAEP im EEG (Lautstärkeabhängige akustisch evozierte Potentiale).


 
Letzte Änderung: 14.04.2014, 14:15 Uhr
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