Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
 Universitätsmedizin Leipzig

Prävalenz und Verlauf leichter kognitiver Beeinträchtigungen in einer longitudinalen bevölkerungsbasierten Stichprobe (interdisziplinäre Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE))

Projektmitarbeiter

PD Dr. P. Schönknecht, Prof. Dr. A. Kruse, Prof. Dr. J. Schröder, Dr. M. Pierer

Kooperationspartner

Institut für Gerontologie Universität Heidelberg
Sektion Gerontopsychiatrie, Psychiatrische Universitätsklinik Universitätsklinikum Heidelberg
Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Leipzig

Hintergrund

Die leichte kognitive Beeinträchtigung beschreibt ein Syndrom kognitiver Defizite, die das Ausmaß physiologischer Alterungsprozesse überschreiten, ohne jedoch den Schweregrad einer Demenz zu erreichen. Typischerweise zeigen Patienten mit Alzheimer-Demenz vor Manifestation der demenziellen Symptomatik zunächst eine langdauernde derartige Phase. Definition und Verlauf der leichten kognitiven Beeinträchtigung sind somit für die frühzeitige Diagnose und Therapie demenzieller Erkrankungen von großer klinischer Bedeutung. In der vorliegenden Studie werden 500 Teilnehmer der interdisziplinären Langzeitstudie des Erwachsenenalters (ILSE) der Geburtsjahrgänge 1930 bis 1932 aus den Zentren Leipzig und Heidelberg/Mannheim untersucht. Bei allen Studienteilnehmern werden eine internistische und psychiatrische Anamnese erhoben, eine körperliche Untersuchung durchgeführt und Laborwerte bestimmt. In der ausführlichen neuropsychologischen Testuntersuchung werden u.a. folgende kognitive Bereiche detailliert erfasst: Lernen und Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Konzentration, abstraktes Denken, Sprachproduktion, Visuokonstruktion.

 
Letzte Änderung: 18.10.2011, 16:34 Uhr
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