Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
 Universitätsmedizin Leipzig

Versorgung und neue Medien / Cochrane-Metaanalysen

Leiterin: Priv.-Doz. Dr. med. Christine Rummel-Kluge

Kontakt

Anschrift: Universtitäsklinikum Leipzig AöR
Department für Psychische Gesundheit
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Semmelweisstraße 10, HAUS 13, 04103 Leipzig
Telefon: +49 (0)341-9724464
Fax: +49 (0)341-9724509
E-Mail: Christine.Rummel-Kluge@medizin.uni-leipzig.de
Claudia.Sauer@medizin.uni-leipzig.de

Forschungsschwerpunkte

  • Entwicklung und Durchführung von online Selbstmanagement-Programmen
  • Chancen und Risiken der Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen über das Internet
  • Erstellung von Cochrane-Metaanalysen

Aktuelle Projekte:

1. Teilprojekt 4 „Depression" im Konsortium Pro-HEAD zur Förderung des Hilfesuchverhaltens von Jugendlichen mit psychischen Problemen durch Nutzung neuer Medien (BMBF-Förderung 2017 - 2021)
Ziel des Verbundes ist es, mit gezielten Online-Interventionen die Manifestation psychischer Störungen wie Essstörungen, übermäßigem Alkoholkonsum oder Depressionen zu vermeiden und das Hilfesuchverhalten zu verbessern. Dafür werden im Rahmen des Verbundes spezifische technologie-basierte Online-Anwendungen entwickelt, angewandt und auf ihre Wirksamkeit sowie Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu den klassischen Maßnahmen untersucht. Die Verwaltung der Daten erfolgt zentral. Insgesamt werden in die Untersuchungen 15.000 Schülerinnen und Schüler an fünf Standorten eingeschlossen. Im Verbund arbeiten insgesamt acht Partner zusammen.
Teilprojekt 4 untersucht die Wirksamkeit und Kosteneffektivität zweier neuer Online-Interventionen im Vergleich zu einer aktiven Kontrollgruppe in einer dreiarmigen, randomisierten, kontrollierten Studie bei Kindern und Jugendlichen, die aktuell einige depressive Symptome haben, die Diagnose Depression jedoch nicht vorliegt.

Partner des Pro-HEAD Konsortiums:
Prof. Dr. Michael Kaess (Universitätsklinikum Heidelberg)
PD Dr. Stephanie Bauer (Universitätsklinikum Heidelberg)
Prof. Dr. Rainer Thomasius (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf)
PD Dr. Christine Rummel-Kluge (Universität Leipzig)
Prof. Dr. Heike Eschenbeck (PH Schwäbisch Gmünd)
Prof. Dr. Hans-Joachim Salize (ZI Mannheim)
Prof. Dr. Katja Becker (Universitätsklinikum Marburg)

2. GET.STARTED -Studie, Vergleich des „iFightDepression"-Online-Tools mit einem onlinebasierten Entspannungstraining bei Depression (geplantes N=252), Förderung: Stiftung Deutsche Depressionshilfe 2015-2018
IFightDepression ist ein onlinebasiertes, begleitetes Selbstmanagementprogramm für Menschen mit leichten Depressionsformen, das auf den Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie beruht. Über das Forschungszentrum Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wird das Programm in Deutschland angeboten und weiterentwickelt. Das Programm kann bestehende medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungsansätze ergänzen und kann zu Hause in der gewohnten Umgebung am Computer/Tablet oder per Smartphone angewendet werden.
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/get-started-studie

3. Erhebung von Internetnutzungsverhalten, Sexualität und sexuellen Funktionen bei Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen
Im Rahmen einer prospektiven, systematischen Untersuchung werden das Internetnutzungsverhalten, die Sexualität und sexuellen Funktionen von Patienten mit einer psychischen Erkrankung an Hand eines Fragebogens einmalig erfasst. Dabei sollen 300 Patienten, welche sich in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig in regulärer stationärer, teilstationäre oder ambulanten psychiatrischen Behandlung befinden zu einem Zeitpunkt nach ausführlicher Aufklärung und Einwilligung eingeschlossen werden.

4. Cochrane-Metaanalysen
- Behavioural and cognitive-behavioural therapy based self-help versus treatment as usual for depression in adults and adolescents
- Update: Antidepressants for the negative symptoms of schizophrenia
- Update: New generation antipsychotics for first episode schizophrenia
- Update: Amisulpride versus other atypical antipsychotics for schizophrenia

Publikationen (Auswahl)

  1. Görges F, Oehler C, von Hirschhausen E, Hegerl U, Rummel-Kluge C. GET.HAPPY - Acceptance of an internet-based self-management positive psychology intervention for adult primary care patients with mild and moderate depression or dysthymia: a pilot study. Internet Intervention 2018 in press.
  2. Kordy H, Wolf M, Aulich K, Bürgy M, Hegerl U, Hüsing J, Puschner B, Rummel-Kluge C, Vedder H, Backenstrass M. Internet-Delivered Disease Management for Recurrent Depression: A Multicenter Randomized Controlled Trial. Psychother Psychosom 2016; 85(2):91-8.
  3. von Maffei C, Görges F, Kissling W, Schreiber W, Rummel-Kluge C. Using films as a psychoeducation tool for patients with schizophrenia: a pilot study using a quasi-experimental pre-post design. BMC Psychiatry. 2015; 15:93.
  4. Trefflich F, Kalckreuth S, Mergl R, Rummel-Kluge C. Psychiatric patients' internet use corresponds to the internet use of the general public. Psychiatry Res 2015; 30; 226(1):136-41.
  5. Kalckreuth S, Trefflich F, Rummel-Kluge C. Mental health related Internet use among psychiatric patients: a cross-sectional analysis. BMC Psychiatry. 2014; 24,14:368.

Mitarbeiter

Frau Priv.-Doz. Dr. med. Christine Rummel-Kluge
Frau Dipl.-Soz. Anne Blume (Doktorandin)
Frau Oerding, Ärztin (Doktorandin)
Frau Webelhorst, Ärztin (Doktorandin)
Herr Wollmerstädt (Doktorand)

 
Letzte Änderung: 13.03.2018, 13:10 Uhr
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